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SystemsEngineering

System-Denken und System-Handeln

Der Projekterfolg anspruchsvoller Konzeptionen wird erst durch eine optimale Umsetzung erreicht. Diese Tatsache ist nicht neu. Trotzdem gibt es kaum Lösungsansätze, die nach dem heutigen Stand der Technik, einen entsprechend Standard definieren. In diesem Bewusstsein suchen und arbeiten wir an Methoden, die diese Qualität verbessern können. Unser Lösungsansatz dazu lautet: System-Denken und System-Handeln.

Zukunftsorientierte Gedanken

Die Realisierung dieser Ansätze verlief wegen der dafür notwendigen integrativen Arbeitsweise aller am Projekt Beteiligten jedoch leider schwierig. Immer wieder mussten wir feststellen, dass Planungspartner, insbesondere aber die ausführenden Unternehmen, unsere zukunftsweisenden Gedanken nicht oder nur ansatzweise mit tragen konnten oder wollten.

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Planungsorganisation und Prozessabläufe

Die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) definiert den Rahmen für den Planungs- und Realisierungsablauf. Dem Wandel der heutigen Aufgabenstellungen wird sie durch die o. g. Probleme nicht ausreichend gerecht. Eine Weiterentwicklung haben unsere Schweizer Nachbarn durch ein modernes Leistungsmodell geschaffen. Es berücksichtigt neben der Komplexität moderner Großprojekte auch ihren Lebenszyklus. Es unterstellt, dass alle am Projekt beteiligten Parteien, angefangen beim Auftraggeber, bis hin zu den ausführenden Unternehmen und den Betreibern, nach einheitlichen Regeln zusammenarbeiten. So ergeben sich hier logische Arbeitsabläufe mit entsprechenden Bearbeitungstiefen.

Handwerklich gesteuerte Bauprozesse

In wie weit könnten industrielle Fertigungsprozesse den handwerklich gesteuerten Bauprozessen vorgegeben werden? In der Automobilindustrie werden Fertigungsprozesse stetig optimiert. Dagegen verharren die heutigen Planungs- und Bauprozesse weiter in konventionellen Mustern.

Denken in Systemen

Deshalb verfolgten wir eine völlig andere Denkweise. Wir beschäftigten uns mit den gestellten Bauaufgaben im Hinblick auf ihre Systeme. Denken in Systemen zielt ab auf Erkennen, Durchdringen und Ordnen. Es ist in der Tat ein Weg, Gesetzmäßigkeiten zu erkennen und/oder ihnen zu folgen.