|
Der Siegerentwurf von Henning Larsen Architects überzeugt mit einem durchgängigen Nachhaltigkeitsansatz, der höchste internationale Standards an Umweltfreundlichkeit und Energieeffizienz erfüllt. Die neue Unternehmenszentrale wird mit Siemens-eigenen Innovationen aus dem Umweltportfolio ausgestattet. Zum Einsatz kommen unter anderem energieeffiziente Gebäudetechnik und Beleuchtungssysteme sowie erneuerbare Energien wie Photovoltaik. Architektonisch fügt sich die zukunftsgerichtete bauliche Gestaltung der neuen Siemens-Zentrale in gelungener Weise in die angrenzenden Gebäudeensembles ein. Als denkmalgeschütztes Prunkstück bleibt das von Leo von Klenze im 19. Jahrhundert erbaute klassizistische Palais am Wittelsbacherplatz erhalten. Das Areal der Unternehmenszentrale wird durch Fußgängerpassagen und lebendig gestaltete, begrünte Innenhöfe für die Öffentlichkeit zugänglich und verbindet den historischen Stadtkern mit dem Museumsviertel der Stadt. Kulturelle Angebote, Cafés und Bistros laden die Passanten zum Verweilen ein. In seiner Innenarchitektur setzt das Neubaukonzept ein modernes und flexibles Arbeitsumfeld für bis zu 1.200 Mitarbeiter der Konzernzentrale und des neuen Sektors Infrastructure & Cities um. Dazu gehören helle, Licht durchflutete Büros, die die Kommunikation und Teamarbeit fördern, ebenso wie großzügige Besprechungs- und Konferenzräume mit modernster technischer Ausstattung. Die Bauarbeiten an der neuen Konzernzentrale werden voraussichtlich im Herbst 2012 beginnen und sollen Ende 2015 abgeschlossen sein. Der Bezug der neuen Zentrale ist für 2016 geplant. (vgl. Siemens Pressemitteilung vom 30. Juni 2011)
|